Evangelisch-methodistische Kirche          Rothenbergen • Büdingen • Großenhausen

Jahreslosung

Geselliger Auftakt zur Adventszeit

Baumaufstellen der Feuerwehr Großenhausen mit Blasmusik und Leckereien

Linsengericht-Großenhausen (jol). Direkt neben der weihnachtlich geschmückten Tanne hat der Posaunenchor der methodistischen Kirche am Mittwochabend die ersten Weihnachtslieder angestimmt. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, sich beim Christbaumaufstellen der Feuerwehr Großenhausen für ein paar gemütliche Stunden im Hof der Familie Pfeifer am Dalles zu treffen.

„Beim ersten Mal waren wir noch dort drüben an der Bushaltestelle. Da gab es in dem kleinen Park noch einen Springbrunnen“, erinnert sich Gerhard Geiger an die Anfänge zurück. Seit 1994 versuchen die Organisatoren, die Großenhäuser für ein paar schöne Stunden anzulocken und damit die besinnliche Zeit als Gemeinschaft zu starten. Mittlerweile ist gefühlt das halbe Dorf beim jährlichen Baumaufstellen mit dabei, auch wenn einige nur mal kurz auf ein heißes Getränk oder ein Würstchen vorbeischauen.

In guter Tradition stimmte der Posaunenchor der methodistischen Kirche die ersten Weihnachtslieder an. Seit vielen Jahren haben sie im Hof der Familie des ehemaligen Ortsvorstehers Roland Pfeifer einen gemütlichen Platz gefunden, an dem sie die Besucher mit ihrer Musik erfreuen. Unter dem Carport versammelten sich viele Besucher bei nasskaltem Wetter. Dort duftete es herrlich nach gebratenen Würstchen, Glühwein, Jagertee und Feuerzangenbowle. Berthold Geiger übernahm es selbst, die Bowle zuzubereiten und zu servieren. Direkt neben ihm bot Wehrführer Tobias Geiger den selbst gemachten Jagertee mit acht Ingredienzen an.

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal stand zunächst auf der Kippe. Seit Anfang des Baumaufstellens wird eigentlich ein Großenhäuser oder Waldröder Nadelbaum dafür gesucht. In diesem Jahr sei die Suche schwerer denn je gewesen, doch noch einmal sei es gelungen. „Der Fußballsportverein hat uns mit einem wunderschönen Baum gerettet“, bedankte sich Geiger beim FSV. „Noch steht es aber in den Sternen, ob wir diese Tradition fortsetzen können“, merkte der Vorsitzende der Feuerwehr an. Denn es werde immer schwerer, einen schön gewachsenen Weihnachtsbaum zu finden. Doch das spielte am Mittwochabend noch keine Rolle, denn da stand einfach das Genießen im Vordergrund. Denn eins hat das Christbaumaufstellen in seiner Geschichte auch geschafft: Es lockt immer wieder neue Bürger an, die sich so ein Bild über die Dorfgemeinschaft machen können. So soll der Mittwochabend vor dem ersten Advent immer etwas Besonderes für Großenhausen und die Großenhäuser bleiben.

 

Text und Bild: Gelnhäuser Neue Zeitung vom 01.12.2017

 


Impressionen:

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