Evangelisch-methodistische Kirche          Rothenbergen • Büdingen • Großenhausen

Jahreslosung

Der Friedensweg Jesu Christi

Missionsbasar der evangelisch-methodistischen Gemeinde in Rothenbergen

Gründau-Rothenbergen (jol). In guter Tradition hat die evangelische-methodistische Gemeinde zum Missionsbasar in der Friedenskirche nach Rothenbergen eingeladen. „Wir
wollen den Friedensweg, den Jesus Christus uns gezeigt hat, weitergehen“, sagte Pastorin Gillian Horton-Krüger in der Andacht. Dabei werde am Volkstrauertag Trauer und Mahnung mit einem Blick in die Zukunft sowie der Hoffnung auf friedliches Zusammenleben ergänzt.

Der Missionsbasar ist die größte Veranstaltung, zu der die evangelisch-methodistischen Christen aus der Region zur Friedenskirche nach Rothenbergen einladen. Auch die Mitglieder aus Büdingen und Großenhausen sind mit vollem Elan dabei, wenn es darum geht, dieses Ereignis vorzubereiten. Der Bastelkreis ist das ganze Jahr über aktiv, um eine schöne Ausstellung entstehen zu lassen, die bei den Besuchern regen Anklang findet. Viele Engel, Weihnachtsfiguren und -sterne werden Menschen aus der Region in ihren geschmückten Wohnungen erfreuen und gleichzeitig darauf hinweisen, dass mit dem Erlös etwas Gutes bewegt wird.

Ähnlich erging es den Besuchern auch beim Kauf eines Tombola-Loses, beim Griff in die Auslage des gut sortierten Flohmarkts oder zu einem gebrauchten Buch. „Wir wissen genau, dass der Volkstrauertag ein Tag ist, an dem Opfern von Krieg und Gewalt gedacht, aber auch vor Krieg und Gewalt gemahnt wird“, blickte Pastorin Gillian Horton-Krüger auf den Beginn des Sonntags, an dem sich viele in Gottesdiensten und an Mahnmalen für den Frieden einsetzten. Doch man müsse und könne noch viel mehr tun, um dem von Jesus Christus gelebten und vorgegebenen Friedensweg zu folgen.

Mit dem Missionsbasar sollen Gemeinden in Afrika und Indien unterstützt werden, die sich erst im Aufbau befinden. Dabei werden zwei wesentliche Aspekte in den Vordergrund gestellt: „Die evangelischmethodistische Kirche ist eine der Organisationen hinter ,Brot für die Welt‘“, erklärte Horton-Krüger, dass die aktuelle Not vieler Menschen über diesen Weg gelindert werden könne. „In den Gemeinden steht die Bildung an erster Stelle. Denn Bildung bietet die Chance auf eine bessere Zukunft.“ Um auf diesem Weg einen festen Anker zu haben, gebe der christliche Glaube den Menschen die nötige Hoffnung, um einen den beschwerlichen Weg weitergehen zu lassen und dabei nicht zu verzagen. Auf Augenhöhe zeige man, dass man Hilfe zur Selbsthilfe leisten will und in Freundschaft die Hand reiche, um gemeinsam den Friedensweg zu beschreiten.

Im Juli werde Missionar Olav Schmidt bei seinem Heimaturlaub direkt von seiner Arbeit in Malawi berichten und einen Einblick geben, wie die finanziellen Mittel, die bei Veranstaltungen wie dem Missionsbasar gesammelt wurden, vor Ort zum Wohle der Menschen eingesetzt werden. Eine weiterer Grund zur Freude sei die Gemeinschaft, die durch das gemeinsame Wirken im Glauben vor Ort entstehe. Deshalb bedankte sich Horton-Krüger nicht nur bei den zahlreichen Gästen, sondern auch bei jeder Hand, die sich auf dem Friedensweg an Vorbereitung und Umsetzung des traditionellen Missionsbasars beteiligt hatten.


Text und Bild: Gelnhäuser Neue Zeitung vom 24.11.2017